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Kein anderes Land der Welt verfügte vor dem Zweiten Weltkrieg über eine vergleichbare Anlage. In Deutschland war es der Physiko-Chemiker Carl-Friedrich Bon- hoeffer, ein Schüler Otto Hahns und späterer Lehrstuhlinhaber für physikalische Chemie an der Universität Leipzig, der sich als Erster der Erforschung des schweren Wassers zuwandte.

Farben an den Schwerwasser-For- schungen. Bei Beginn des Uranprojektes standen den deutschen Physikern nur wenige Liter schweren Wassers zur Verfügung.

Januar erörterten Diebner, Heisenberg, Wirtz und Bonhoeffer das Pro- blem. Heisenberg lehnte das mit dem Verweis auf die noch nicht abgeschlossene Grundlagen- forschung ab.

Neben Diebner drängte auch Harteck auf konkrete Schritte. Er schlug dem HWA vor, den katalytischen Austauschprozess erfor- schen zu lassen.

Der Konzern sollte für das HWA Liter D2O, also fast den gesamten Vorrat, von der norwegischen Firma erwerben.

Im Februar erklärte die Norsk Hydro daraufhin, dass sie weder ihre Vorräte zu verkaufen gedenke noch beabsichtige, die Produktion von schwerem Wasser zu steigern.

Als der Direktor der Norsk Hydro Anfang März , nur einen Monat vor dem deutschen Angriff auf Norwegen, von französischen Bankiers auf die militärische Bedeutung des schweren Wassers hin- gewiesen wurde, stellte er den gesamten Vorrat den Franzosen kos- tenlos zur Verfügung.

Oster, einen Beauftragten der I. Farben, zur Norsk Hydro. Er sollte feststellen, wie viel schweres Wasser sich noch bei der Firma befand und welche Produktions- kapazitäten zur Verfügung standen.

Aus wirt- schaftlichen Gründen schien es in Deutschland unmöglich zu sein, eine elektrolytische Schwerwasserproduktion mit allen Stufen ein- zurichten.

Das wirtschaftlichste Verfahren schien die einfache fraktionierte Destillation von gewöhnlichem Wasser zu sein. Allerdings benötigte man dafür vergleichsweise riesige Destillationskolonnen.

Eine fünfzehn Meter hohe Kolonne, so berechneten die Experten, würde täglich nur wenige Gramm schweren Wassers liefern.

Im Nachhinein wäre es durchaus effek- tiv gewesen, hätte sich das HWA für dieses Verfahren entschieden. Möglicherweise spielten Konkur-. Clusius wollte verständlicherweise sein gemeinsam mit Linde entwickeltes Verfah- ren vermarkten, und auch der Hamburger Gruppe ging es nicht anders.

Warum sollte man viel Geld für den Bau neuer Anlagen in Deutschland investieren, wenn es bereits eine funktionie- rende Anlage in Norwegen gab?

Ähnlich verhielt es sich auch im Fall der Teilchenbeschleuniger. Die Leiter der verschiedenen Projekte pochten auf eine privilegierte Behandlung und rangelten um die knappen Fördergelder.

Die Fäden für die Zyklotronentwicklung liefen im Siemenslabor bei Gustav Hertz und seinem Mitarbeiter Werner Schütze zusam- men.

Auch das HWA war am Bau eines Zyklotrons interessiert. Auch die Reichspost gab kurz nach Kriegsbeginn den Bau von zwei Zyklotronen in Auftrag.

Für Ohnesorge war es wohl eine Prestige- frage, als Erster in Deutschland über Zyklotrone zu verfügen.

Das schlecht koordinierte Vorgehen und die Eifersüchteleien behinderten alle Projekte. Letztlich konnte lediglich das Zyklotron für Bothe in Heidelberg in Betrieb genommen werden, allerdings erst Ende Wie schon im Fall des schweren Wassers und des Urans, so schien sich durch die deutschen Blitzsiege auch für das Zyklotronproblem.

Das HWA war darüber informiert, dass in Paris ein halbfertiges Zyklotron stand, das von der Schweizer Firma Oerlikon gebaut worden war.

Der Krieg hatte die Franzosen zum Abbruch ihrer Reaktorversuche gezwungen, sonst hätten sie wahrscheinlich als Erste einen selbst erregenden Reaktor gebaut.

In ihren Patentschriften tauchte die Idee auf, Uran in einem Reaktor in Form von Kugeln oder Körnern zu verwenden.

Schumann musste entscheiden, was mit der Pariser Einrichtung ge- schehen sollte. Eine Demontage und Verlagerung der Zyklotronteile nach Deutschland war nicht sinnvoll.

Man einigte sich mit Joliot- Curie auf einen Kompromiss: Das Zyklotron wurde nicht verlagert, die Franzosen mussten sich aber verpflichten, gemeinsam mit deut- schen Wissenschaftlern die Anlage fertig zu stellen und den Deut- schen die Durchführung nichtmilitärischer Experimente zu gestatten.

In den Nachkriegsdarstellungen wurde allerdings nicht erwähnt, dass Kurt Diebner die Leitung des Instituts übernahm. Später wurde es noch auf zwölf MeV hochgerüstet.

Es war die mit Abstand stärkste Neu- tronenquelle, die dem Uranverein zur Verfügung stand. Zuerst wur- den Uran- und Thoriumpräparate für die Forschungsgruppe von Otto Hahn bestrahlt.

Professor Herbert Wagner hatte diese Reise veranlasst, um sich genauere Kenntnisse über das Zyklotron zu verschaffen.

Eindeutig wurde von ihm hervorgehoben,. Diese sollten geheim in Deutsch- land ausgeführt werden. Die Henschel- Ingenieure wurden von ihm geradezu bedrängt, sich gemeinsam mit dem Reichsluftfahrtministerium und dem HWA um den Zyklotron- bau zu kümmern.

So plötzlich, wie die Henschel-Mitarbeiter auftauchten, verschwan- den sie auch wieder. Später hörte man von den Aktivitäten der Firma auf kernphysikalischem Gebiet nur noch wenig.

Dennoch blieb ihre Reise nicht folgenlos. Während die Luftwaffe fortan eigene Wege ging, blieb die Situa- tion am Pariser Institut angespannt.

Franzosen und Deutsche nutzten das Zyklotron wechselseitig und misstrauten einander. Welche Arbeiten zwischen und von den deutschen Wissenschaft- lern in Paris durchgeführt wurden, ist nie genau bekannt geworden.

Alle Beteiligten haben in der Nachkriegszeit nur von Grundlagen- forschung gesprochen. Es ist aber davon auszugehen, dass die leis- tungsstärkste Neutronenquelle im deutschen Machtbereich in erster Linie Forschungen diente, die im Interesse des HWA und des Reichs- forschungsrates standen.

Bemerkenswert waren Breite und Intensität der Forschungen des Uranvereins in den ersten Kriegsmonaten. Davon zeugen 65 Berichte allein bis Ende Im Mittelpunkt standen theoretische Arbeiten, die für die Konstruktion eines Uranreaktors von Nutzen waren.

Die entscheidenden theoretischen Berechnungen für dessen Konstruk- tion leisteten Carl Friedrich von Weizsäcker, Karl-Heinz Höcker und Paul O.

Müller am KWI für Physik in Berlin. Als Reflektor könnte gewöhnliches Wasser oder ein Mantel aus Graphit verwendet werden. Das HWA wandte sich Ende an die Berliner Auergesellschaft und gab die Herstellung von einer Tonne sehr reinen Uranoxyds in Auftrag.

Bereits im Januar ging erstmals Uranoxyd ans HWA. Doch es sollte sich her- ausstellen, dass Uranoxyd nicht das beste Ausgangsmaterial war.

Es enthielt Spuren von Bor, einem Neutronenabsorber. Während die Kollegen in Berlin, Heidelberg und Wien noch rech- neten, hielt es Paul Harteck nicht mehr hinter dem Schreibtisch.

Er wollte sofort den experimentellen Weg beschreiten. Aus Heisenbergs Vermutung, dass eine Kettenreaktion durch steigende Temperaturen abgedämpft werde, zog er den Umkehrschluss: Niedrige Temperatu- ren müssten eine Kettenreaktion begünstigen.

Im April skiz- zierte Harteck dem Forschungsdirektor des Ammoniakwerkes Mer- seburg Leuna , Paul Herold, seine Idee für einen Versuchsreaktor.

Harteck wollte Uranoxyd in Trockeneis feste Kohlensäure einbet- ten und in der Mitte eine Neutronenquelle platzieren. Herold bot an, das Trockeneis kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Doch Harteck fehlte Uranoxyd. Er ahnte, dass die Kilo, die er mit Mühen erhielt,. So war es dann auch. Die Messungen zeigten keine Neutronenvermehrung.

Kohlenstoff war zwar kein idealer, aber ein durchaus brauchbarer Moderator. Nach dem Krieg schätzte er sich glücklich, dass es nicht dazu gekommen war.

Seinen Studenten erklärte er, er stünde nicht vor ihnen, wäre sein Trockeneisreaktor kritisch geworden. Unmittelbar nach Gründung des Uranvereins begannen die Arbeiten zur Gewinnung des Uranisotops Die Trennung der Isotope und die Anreicherung von U war technisch ein enorm schwieriges Unterfangen.

Der Separator war in der Lage, geringste Mengen von Sil- berisotopen zu trennen, theoretisch sollte das Gerät auch mit Uran funktionieren.

Erfolgversprechend und billiger schien ein von Clusius und Dickel entwickeltes Thermodiffusionsverfahren zu sein. Wilhelm Groth nahm daraufhin eine erste vergleichende Untersu-.

Neben dem Clusius-Dickel-Trennrohr hätte man noch das von Gustav Hertz in den zwanziger Jahren entwickelte Gasdiffusionsverfahren nutzen können.

Groth und mit ihm auch Wirtz vom KWI für Physik favorisierten das Trennrohr. Sie hielten zwar auch das Gasdiffusionsverfahren für brauchbar, lehnten es aber wegen der nur sehr kleinen Anreicherung pro Trennstufe ab.

Wie auch bei der Suche nach der besten Moderatorsubstanz und den Verfahren zur Herstellung von schwerem Wasser wurde nicht auf breiter Front geforscht.

Besonders aufwendige Verfahren wurden nicht weiter erörtert. Hinzu kommt, dass der Uranverein nur über bescheidene Mittel verfügte und das HWA nicht geneigt war, den Etat aufzustocken, bevor die Wissen- schaftler einen Erfolg vorweisen konnten.

So unsichtbar wie die Ra- dioaktivität schienen für Schumann auch alle bisherigen Resultate des Uranvereins zu sein.

Im Februar meldeten Harteck und sein Mitarbeiter Johannes Jensen dem HWA, dass sie die Chancen, mit dem Trennrohr die Uranisotope zu isolieren, positiv einschätzten.

Die Probleme blieben ungelöst. Im Som- mer musste Harteck den Fehlschlag eingestehen. Er berief Bagge aus Leipzig ab und versetzte ihn ans KWI für Physik nach Berlin.

Am Jahresende begannen die Arbeiten zum Bau der Isotopenschleuse in der Werkstatt des KWI für Physik. Unmittelbar vor Kriegsbeginn hatten die deutschen Wissenschaftler einen Vorsprung, denn als einziges Land verfügte das Deutsche Reich über eine dem Militär unterstehende Uranforschungsgruppe.

Zudem waren die wichtigsten europäischen Uranerzminen in St. Joachims- thal in deutschen Besitz gelangt. Die theoretischen Vorarbeiten waren fortgeschritten.

Es gab aber auch bremsende Faktoren. Die Kapazitäten der Norsk Hydro für die Schwerwasserproduktion mussten erst ausgebaut und das Pariser Zyklotron konnte nur im wöchentlichen Wechsel mit den französischen Wissenschaftlern genutzt werden.

In den USA war der Krieg noch fern, und so nahm man die Gefahr, dass die Deutschen eine Atombombe bauen könnten, nicht allzu ernst.

Es waren vor allem die jüdischen Emigranten aus den Achsen- ländern, die eindringlich vor der heraufziehenden Bedrohung warn- ten.

Letzterer wies das amerikanische Marineministerium bereits am März auf die Möglichkeit einer Uranbombe hin. Seine Warnungen verhallten.

Daraufhin wandte sich Fermi an Albert Ein- stein. Gemeinsam mit Szilard und Wigner bereiteten sie am 2. August ein Schreiben an Präsident Roosevelt vor.

In dem berühmten Brief, der Einsteins Unterschrift trägt, wurde davor gewarnt, dass Uran- bomben ganze Städte zerstören könnten.

Es gäbe Anzeichen dafür, dass die Deutschen bereits an der Entwicklung dieser neuen schreck- lichen Waffe arbeiteten. Roosevelt reagierte und ernannte einen beraten- den Ausschuss für das Uranproblem.

Mehr passierte vorerst nicht. Sie verfassten am 7. März einen zweiten Brief an Roosevelt, den erneut Ein-. Ähnliche Nachrichten hatten inzwischen auch London erreicht.

Die einzige Verteidigung bestünde darin, selbst solche Bomben zu entwickeln. Die Memoranden schreck- ten die britischen Regierungsbehörden auf.

Auch in der Sowjetunion wurde über die möglichen Folgen nach der Entdeckung der Kernspaltung diskutiert. Seit den zwanziger Jahren war das gesamte Wissen- schaftssystem des Landes unter Druck geraten.

Viele sowjetische Kernphysiker waren in den Verdacht der ideologischen Unzuverlässigkeit gekom- men. An den Universitäten und Forschungsinstituten herrschte ein Klima der Angst.

Seine Schüler Flerov und Petrzak fanden heraus, dass es in der Natur eine spontane Uran- spaltung gibt. Zu seinem Erstaunen gab es keine Resonanz.

Mit gutem Gespür für heraufziehende Gefah- ren wusste er das Schweigen seiner Fachkollegen richtig zu deuten: Uranforschung war zur militärischen Geheimsache erklärt worden.

In Moskau reagierte man mit der Bildung einer Urankommission. Im November gab es jedoch einen schweren Rückschlag.

Kur- chatov hatte auf einer bedeutenden wissenschaftlichen Konferenz einen Arbeitsplan vorgestellt. Er hielt es für möglich, in absehbarer Zeit einen Schwerwasserreaktor zu bauen.

Die Granden der sowjeti- schen Physik wollten von diesem Plan jedoch nichts wissen. Ange- sichts des Krieges in Europa sei es falsch, Ressourcen in solch ein vages Projekt zu stecken.

Sie meinten, die Beherrschung der Kern- technologie sei eine Angelegenheit des nächsten Jahrhunderts. Die Briten wussten es besser, sie hatten längst von der Gründung des Uranvereins erfahren und waren tief besorgt.

Erst nach dem Juni beschloss man in den USA, keine kernphysikalischen Arbeiten mehr zu publizieren. Die Entdeckung lag ohnehin in der Luft.

Kurt Starke vom KWI für Chemie hatte bereits im Mai die Ergebnisse seiner Versuchsreihen publiziert und das Element 93 Neptunium nachgewiesen.

So blie- ben ihre Resultate wenig beachtet. Anders verhielt es sich im Fall von Weizsäcker. Er verfasste am Wenn dieses Uranisotop weiter zerfiel, so folgerte Weizsäcker in An- lehnung an die amerikanischen Studien, würde ein neues Element entstehen.

Der fundamentale Unterschied zur technisch höchst aufwendigen Gewinnung von reinem U be-. Mit seiner Annahme, dass der Anlagerungs- und Zerfallsprozess bei Neptunium aufhören würde, lag Weizsäcker allerdings falsch.

Dieses Element, und nicht Neptunium, ist das leicht spaltbare. Weizsäcker korrigierte daraufhin seine Überlegungen. Kopien seines überarbei- teten Berichts sandte er Heisenberg, Wirtz und Diebner.

Drei Ein- satzmöglichkeiten des Elements 94 standen zur Debatte. Einen nuklearen Raketenantrieb hielt Weizsäcker grundsätzlich für mög- lich, aber erst in fernerer Zukunft.

Ihre Energieentwicklung muss die der bisherigen Sprengstoffe wiederum etwa um das Hunderttausendfache übertreffen. Ihre Erzeugung hat den Bau der Wärmemaschine falls in ihr die erwartete Nach- bildung eintritt oder einer effektiven Isotopentrennanlage zur Vor- aussetzung.

Aber was hatte er seinen Vorgesetzten bisher vorzuweisen? Bescheidene Versuchsanordnungen in Berlin, Heidelberg und Leipzig, die keine Neutronenvermehrung zeigten.

Zu dem Zeitpunkt, als Weizsäcker seine wegweisende Studie ver- fasste, schien der Krieg aus deutscher Sicht so gut wie gewonnen.

Mit der Sowjetunion hatte Deutschland einen Nicht- angriffspakt geschlossen. Aus Sicht des HWA bestand keine Not- wendigkeit, die Arbeiten am Uranprojekt zu beschleunigen.

Hinzu kamen persönliche Neigungen. Die praktische Umsetzung übernahm Wirtz. Im Dezember begann der erste Versuch B I B stand für Berlin.

Es wurde keine Neutro- nenvermehrung beobachtet. Trotzdem blieben die Wissenschaftler optimistisch. Sie waren sicher, dass sie mit abwechselnden Schichten von Uran und schwerem Wasser eines Tages zum Erfolg kommen würden.

Weizsäcker kam zu dem Ergebnis, dass man ungefähr jeweils fünf Tonnen benötige. Ohne eine Steigerung der Produktion hätte der Uranverein also noch mehrere Jahre warten müssen, bis die erforderliche Menge D2O vorhanden gewesen wäre.

Eine Alternative zum schweren Wasser war Graphit. Die Verwen- dungsfähigkeit von Graphit untersuchten Bothe und Jensen in Hei- delberg.

Bei den ersten Messungen stand Bothe noch kein hochreines Material zur Verfügung. Ihm reichte eine wohl begründete These, um einen Versuch zu starten.

Bothes Vorschlag zielte in die richtige Richtung. Weitere Experimente mit Uran und Graphit hätten die Gangbarkeit dieses Weges gezeigt.

Doch Heisenberg lehnte ab. Bothe galt als einer der besten Experimentalphysiker des Landes, und Heisenberg war der König der theoretischen Physik.

Beide waren für den Posten des Direktors des KWI für Physik in Berlin im Gespräch. Doch Heisenberg wollte das Heft nicht aus der Hand geben.

Wann und mit welchen Stoffen der Bau eines Reaktors zu be- ginnen sei, diese Entscheidung wollte er sich vorbehalten. Bothe, das sollte sich später noch mehrfach zeigen, mied die offene Konfrontation.

Er erhielt von Siemens eine neue Charge Graphit und setzte seine Messungen zwischen Juni und Januar fort.

Zu seiner Enttäuschung lagen die Messwerte noch unter denen des Früh- jahrs. Er folgerte, dass Graphit, selbst wenn es in hochreiner Form vorliegt, als Moderator nicht in Frage kommt.

Er wusste allerdings nicht, dass das von ihm verwendete Material nicht so rein war wie angenommen. Bothes Messungen standen im Widerspruch zu den Ergebnissen von Georg Joos und Wilhelm Hanle.

Joos hatte bereits im Frühjahr im Labor Kohlenstoff von höchster Reinheit durch Erhitzen von Zucker und Kartoffelmehl gewonnen und darauf verwiesen, dass nur ein einer gründlichen Behandlung unterzogener Kohlenstoff als Moderator dienen könne, da andere Kohlenstoffarten zu stark mit Cadmium und Bor kontaminiert waren.

Die Idee blieb unbeachtet. Erst ein Jahr nachdem Joos seine Idee dem HWA mitgeteilt hatte, erhielt er Gelegenheit, darüber zu referieren. Er wurde im März zu einer Konferenz am KWI für Physik eingeladen.

Er und Bothe stellten ihre unterschiedlichen Befunde vor. Über den Verlauf der Diskussion ist nichts bekannt. Man verzichtete darauf, den Graphitweg weiter zu erörtern.

Historiker behaupteten später, die Deutschen hätten auf die Kon- struktion eines Graphitreaktors verzichten müssen, weil ihre Indus-.

Beide Thesen, das Qualitäts- und das Men- genargument, sind nicht stichhaltig. Es lag also nicht an der Industrie, dass der Bau eines Graphitreaktors nicht schon in Angriff genommen wurde.

Man hat Siemens gar nicht gefragt. Es waren keine technologischen Zwänge, die zum alternativlosen Konzept des Schwerwasserreaktors führten, sondern der theoreti- sche Ansatz der Hauptakteure und ihre Strategie der Kostenmini- mierung.

Trotzdem drängte Heisenberg nicht auf eine Beschleunigung des Projekts oder den Bau von Schwerwasseranlagen in Deutschland. Er setzte auf ein systematisches Vorgehen, das eines eher fernen Tages zum Bau einer Uranmaschine führen würde.

Neben der Berliner Gruppe hatte Heisenberg an seinem Leipziger Institut noch ein zweites Eisen im Feuer. Dort stützte er sich bei sei- nen Experimenten vor allem auf das Ehepaar Döpel.

Im Juni begannen die Vorarbeiten für den ersten Kugelschichtenversuch LI , er brachte keine Neutronenvermehrung. Beim zweiten Versuch LII konnte erstmals eine geringe Menge schweren Wassers verwen- det werden.

Noch immer war keine Neutronenvermehrung zu mes- sen. Jetzt wussten Heisenberg und Döpel, dass sie auf dem rich- tigen Weg waren.

Fritz Houtermans, glücklich den Gefängnissen der sowjetischen Ge- heimpolizei und der Gestapo entronnen, wurde im Sommer von Ardenne angestellt und mit zwei wichtigen Arbeiten betraut.

Er sollte an den theoretischen Vorarbeiten für die Konstruktion eines Massenspektrographen mitwirken und sich mit einer Studie zur Theorie der Kettenreaktion befassen.

Beide Aufgaben löste er mit Bravour. Er erfasste die Bedeu- tung schneller Neutronen für eine unkontrollierte Kettenreaktion und wies den Weg zur Produktion von Plutonium.

Im Frühjahr diskutierte Houtermans mehrfach über seine Arbeit mit Heisenberg und Weizsäcker. Er sagte, dass er sich von Ardenne unter Druck gesetzt fühle.

Er könne sich dessen Forschungs- aufträgen nicht verweigern, werde in seinen Publikationen aber nur das schreiben, was man im Uranverein ohnehin schon wisse.

Mündlich gab er ihm mit auf den Weg, dass sich die Amerikaner mit ihrem Atomprojekt beeilen sollten. Schenkt man den Schilderungen Robert Jungks Glauben, dann kamen Houtermans, Heisenberg und Weizsäcker überein, die Bedeu- tung des Elements 94 gegenüber dem HWA zu verschweigen.

Goldschmidt, der im Januar in Norwegen ver- öffentlicht wurde, erfolgte eine offizielle Reaktion. Die Auswertung der Reaktorexperimente lag in Händen der Mit- arbeiter Heisenbergs und Bothes.

Sie, und nicht etwa Diebner, be- stimmten das Tempo und die Richtung der Arbeiten. Bereits Anfang hatte Heisenberg Weizsäcker, Höcker und Mül- ler gebeten, sich mit der Berechnung der Energieerzeugung in Reak- toren zu befassen.

Dieses Konzept, das unter dem Ein- fluss von Heisenberg, Wirtz und Weizsäcker zustande kam, zeugte von dem bis dahin noch mangelhaften Verständnis der Probleme beim Bau einer Atombombe.

Die Schrift wurde im Februar beim Reichspatentamt ein- gereicht. Der Schriftwechsel zwischen dem KWI für Physik und dem Reichspatentamt enthält aber auf- schlussreiche Details.

Demnach war das Reichspatentamt mit den knappen Ausführungen zu den Patentansprüchen nicht zufrieden und machte am Februar Einwände geltend.

Diese Anordnung mag praktische Unvollkommenheiten haben. Eines ist jedoch nach dem heutigen Stand der kernphysikalischen Kenntnisse als völlig sicher zu bezeichnen: Eine UPlatte von einigen Milli- metern Dicke und beispielsweise 1 qm Fläche, umgeben von Paraffin oder Wasser, würde je nach ihrer Dicke und Bestrahlung mit Neu- tronen entweder eine dauernde ungeheure Heizleistung abgeben oder ihre Energie explosionsartig frei machen mit einer allen bisher bekannten Sprengstoffen millionenfach überlegenen Gewalt.

Zum einen gingen die KWI-Physiker noch davon aus, dass man für den Bau einer Wärmemaschine zwingend das seltene U benötige.

Zum anderen sprach Wirtz zwei Verwendungsmöglichkeiten der Erfindung an: die Wärmemaschine und die Reaktorbombe. Das Reaktorbombenkonzept von Paul O.

Müller war unsinnig. Weizsäcker erkannte das. Er hatte ja bereits einige Monate zuvor auf den Plutoniumweg hingewiesen. Müllers Idee war kaum.

Von diesem Papier wurden nur zwei Kopien für das HWA angefertigt, das Original verblieb beim KWI für Physik. Dem Bericht hatte Weizsäcker sechs Patentansprüche angefügt.

Besonders interessant erschien Weizsäcker der Bau von kleinen Reaktoren. Dass er diesen Punkt überhaupt in seine Schrift aufnahm, ist bemerkenswert.

Er hatte damit den technisch einfachsten Weg für die Herstellung einer Atombombe beschrieben. Zur Zeit der Abfassung seiner Patentansprüche hegte Weizsäcker noch die naive Hoffnung, dass er durch seine erfolgreichen wissen- schaftlichen Arbeiten politischen Einfluss gewinnen könnte.

Im Sommer muss im engsten Kreis die Patentfrage geklärt. Die Idee, Hitler mit einer neuen Erfindung beeindrucken und beeinflussen zu können, dürfte seine Freunde nicht überzeugt haben.

Zudem hatte er die Reaktortheorie nicht allein entwickelt. Jedenfalls trat Weizsäcker in der Folgezeit nicht mehr als Alleinanmelder von Reaktorpatenten auf.

August wurde erneut eine Patentschrift des KWI für Physik eingereicht. Die Patentanmeldungen zogen sich noch, von heftigen Streitereien mit dem II.

Physikalischen Institut der Wiener Universität begleitet, bis Ende Mai hin. Die kon- ventionelle Stärke der deutschen Wehrmacht kam Heisenberg und seinen Mitarbeitern zupass.

Trotzdem spürten sie, dass sie an einem Scheide- weg standen. Die Diskussionen um die Reaktorpatente hatten gezeigt, in welche gefährliche Richtung das gesamte Projekt gehen konnte.

Als sich dann auch noch bei den Leipziger Reaktorexperi- menten eine Neutronenvermehrung andeutete, war man auf dem Weg zu einer kontrollierten Kettenreaktion.

Der Uranverein hatte die unverfängliche Grundlagenforschung verlassen. Mit ihnen hätte spaltbares Material erzeugt und für Bomben verwendet werden können.

Die Atomwaffe war prinzipiell machbar, auch wenn der Aufwand noch nicht übersehen werden konnte. Die britischen Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Atombom- ben machbar seien.

Entscheidend für das Vorankommen der Briten war die Unterstützung durch Churchill. September traf das britische Kriegskabinett die Entscheidung, das Uranprojekt vor- behaltlos voranzubringen.

Als die Amerikaner im Sommer über die britischen For- schungen unterrichtet wurden, forcierten sie auch ihre Anstrengun- gen. Im Dezember , kurz vor dem Kriegseintritt der USA, setzte Präsident Roosevelt eine Gruppe von Politikern ein, die sich um das amerikanische Atomprojekt kümmerten.

Kann dies als eine Art der Konspiration gegen den Bau der Bombe gedeutet wer- den? Weizsäcker selbst hat dieser Deutung fünfzig Jahre nach dem Geschehen widersprochen.

Auch Heisenberg berichtete nur von Dis- kussionen über das Problem, nicht aber von Absprachen. Seitdem sah er sich in der Rolle eines aktiven Oppositionellen.

Wie man es auch bezeichnen mag, der Klärungsprozess unter den führenden Wissenschaftlern des Uranvereins führte dazu, dass sie ihr Arbeitstempo verlangsamten.

Dies zeigt auch ein Blick auf ihre Publi- kationen. Heisenberg und Weizsäcker leisteten nach dem Sommer keine wesentlichen Forschungsbeiträge mehr für das Uranprojekt.

Wo er konnte, half er in Bedrängnis geratenen ausländischen Kollegen und scheute dabei keine persönlichen Risiken.

Im März hielt Weizsäcker einen viel beachteten Vortrag in Kopenhagen. Im September fuhr Weizsäcker zusammen mit Heisenberg erneut nach Kopenhagen.

Diese Reise und die Gespräche zwischen Heisenberg und Bohr gehören zu den meistdiskutierten Ereignissen in der Wissenschaftsgeschichte des Rose Heisenbergs Reise als Ausdruck des deutschen Kulturimperialismus.

Alle Wissenschaftshistoriker beziehen ihr Wissen um die Zusammenhänge aus späteren, eher kryptischen Aussagen Heisen- bergs, der Familie von Niels Bohr und den Erinnerungen von Mitar- beitern und Freunden, die an den Diskussionen jedoch nicht beteiligt waren.

Versuchen wir das Geschehen zu rekonstruieren: Heisenberg fuhr zu einem Zeitpunkt nach Kopenhagen, als Hitlers Armeen an allen Fronten siegreich waren.

Nach Heisenbergs Überzeugung war das Reich in zwei unterschiedliche Kriege verstrickt, einen gegen die westlichen Demokratien, den es schnell zu beenden galt, und einen gegen das bolschewistische System, dessen Untergang er billigte.

Würde nach dem von Heisenberg erwarteten Sieg über die Sowjet- union ein Waffengang gegen die USA folgen? Er kannte das gewaltige industrielle und wissenschaftliche Potential Amerikas.

Heisenberg bewegten konkrete Fragen. Was sollten er und seine Mitstreiter tun? Vor dem Hintergrund des Plutoniumbombenpatents Weizsäckers gewinnt Heisenbergs Versuch, sich mit Bohr auszuspre- chen, noch an Dramatik.

Aus schwedischen Zeitungen hatte er im Sommer erfahren, dass man in den USA an der Entwicklung einer Uranbombe arbeitete. Wie weit waren die Amerikaner?

Wür- den sie eines Tages diese Waffe gegen Deutschland einsetzen? Solche Fragen dürften ihn in Kopenhagen bewegt haben.

Einen Hoffnungs- schimmer glaubte Heisenberg in dem Umstand zu erkennen, dass die Herstellung von Atombomben überaus aufwendig sein würde.

Nach dem Krieg bezeichnete Heisenberg seine Idee als naiv und weltfremd. Über die wissenschaftlichen Fortschritte auf alliierter Seite war er nicht informiert.

Was hätte er überhaupt tun können? Vom September besuchten Heisenberg und Weizsäcker das Deutsche Wissenschaftliche Institut in Kopenhagen und hielten dort Vorträge.

Heisenberg erschien dort mehrfach zum Mittagessen. Während der Tischgespräche be- ging Heisenberg offenbar Taktlosigkeiten, die ihm Bohrs Kollegen nicht verziehen.

Bohr war darüber verärgert. Trotzdem lud er Heisenberg drei Mal in sein Haus ein. Wahrscheinlich fand ihr legendenumwobenes Ge- spräch beim zweiten Besuch statt.

Heisenberg verteidigte den deut- schen Überfall auf Polen und sagte, dass er mit einer baldigen Niederlage der Sowjetunion rechne. Bohr akzeptierte das nicht, er wünschte nichts sehnlicher als ein schnelles Ende der Naziherrschaft.

Eigentlich war das Gespräch damit schon gescheitert. Bohr war sich über die Absichten seines Ge- sprächspartners unsicher.

Spielte er mit offenen Karten, oder wollte er ihn nur für die Zwecke der Besatzer benutzen? Er fragte Bohr, ob er es für akzeptabel halte, wenn Wissenschaftler in Kriegszeiten Uran- forschung betrieben.

Bohr, der bis dahin die Konstruktion von Atombomben für unmöglich gehalten hatte, antwortete mit einer Gegenfrage: Könne man wirklich die Uranspaltung zur Konstruktion von Waffen einsetzen?

Heisenbergs Antwort dürfte ihn erschreckt haben. Er hat dann aber gleichzeitig gefunden, das ist aber eine furchtbare und fast pro-Hitlersche For- mulierung oder Wunsch von dem Heisenberg [ Es ist sozusagen unbillig, dass man diese selbst verschuldete Überlegenheit der Ame- rikaner über Hitler [ Ich habe diese Reaktion an Bohr zu spüren geglaubt und habe auch das Gefühl gehabt, da hat Bohr ganz Recht, das ist eigentlich auch unbillig.

Hitler hat die guten Leute nach Amerika vertrieben, und dann kann er sich nicht wundern, dass die Atombomben machen. Gleichzeitig habe ich doch auch das Gefühl gehabt, [ Damit war Heisenbergs Besuch in Kopenhagen aber nicht zu Ende.

Bohr lud ihn noch ein drittes Mal ein. Er las etwas vor, und Heisenberg spielte Klavier. Das schick- salsschwere Gespräch des Vortages setzten sie nicht mehr fort.

Ende September reisten Wirtz, Harteck und der Ingenieur Er- hard Schoepke vom Wehrwirtschaftsstab in Oslo zur Norsk Hydro nach Rjukan.

Die Norweger waren einverstanden und wollten die Kosten für die Erweiterung selbst tragen. Im Gegenzug erwarteten sie einen langfristigen Auftrag über die Lieferung von schwerem Wasser.

Im Februar bestätigte die Norsk Hydro, dass sie nach dem Umbau in der Lage sein werde, bis Jahresende eine Tonne D2O und in den nächsten Jahren jeweils eineinhalb Tonnen zu liefern.

Ein Zufall kam der Hamburger Gruppe zu Hilfe. Harteck und Groth hörten im Früh- jahr einen Vortrag des Kieler Physikers Hans Martin über die Gaszentrifugenmethode.

Vielleicht konnte sie leisten, was das Trennrohr nicht vermochte? Diebner vergab einen Auftrag zum Bau einer Zentrifuge. Bis zur Serien- reife war es jedoch noch ein weiter Weg.

In mehreren Schreiben ver- langte Harteck weitere Unterstützung für seine Experimente. Doch das HWA stand im Begriff, sich aus dem Uranprojekt zurückzu- ziehen.

Diese Situation wirkte sich auch lähmend auf den Bau von Teil- chenbeschleunigern aus. Im Juni waren bei Siemens drei Zy- klotronprojekte in Arbeit.

Das Tauziehen um die Reihenfolge der Zyklotronprojekte wurde am November entschieden. Er erklärte, dass das HWA weder ein direktes Recht noch den Wunsch habe, von sich aus die Reihenfolge der Projekte zu bestim- men.

Die Fachleute von Siemens legten dar, dass zuerst die beiden kleinen Magneten gebaut werden sollten.

Doch Siemens betrieb den Zyklo- tronbau nur halbherzig. Im Herbst schien der Krieg im Osten gewonnen, die Sieges- parade auf dem Roten Platz wurde schon geplant.

Doch im Winter erlitt die Wehrmacht vor Moskau ihre erste schwere Niederlage. Dezember griff das japanische Kaiserreich die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor an.

Vier Tage danach erklärte Deutsch- land den USA den Krieg. Der Rückschlag an der Ostfront und der Kriegseintritt der USA änderten die strategische Lage grundlegend.

Bis dahin hatten die militärischen und industriellen Eliten Deutsch- lands noch auf einen kurzen Krieg gehofft, jetzt rächte sich, dass es das Reich versäumt hatte, die Wirtschaft auf einen langen Krieg ein- zustellen.

Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Fritz Todt, sah seit Wochen die Katastrophe nahen und drängte auf eine Reorganisation der Kriegswirtschaft.

Diese Wende hatte nachhaltige Konsequenzen für Industrie und Rüs- tungsforschung. Gefördert werden sollten von nun an nur noch Pro- jekte, von denen in absehbarer Zeit ein militärischer Nutzen zu erwarten war.

Dezember zu einer Konferenz nach Berlin. Zweieinhalb Jahre waren vergangen, und noch immer gab es keine verwertbaren Ergebnisse. Ganz unter dem Eindruck der militärstrategischen Wende des Dezembers stehend, schlug Schumann dem Chef des HWA, General Leeb, vor, das Heer möge sich schrittweise aus dem Projekt zurückziehen.

Dies geschah auf zwei Konferenzen am In derProduktion werden körperlich belastende Tätigkeiten nach Möglichkeit im Interesse der Gesund-heitsvorsorge mit entsprechenden Schutzvorkehrungen und Maschinen ausgeführt.

Zudem wirdjedem Mitarbeiter die jeweilige notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Um für einen hohen Stand der Arbeitssicherheit im Unter-nehmen zu sorgen, werden unsere Mitarbeiter laufend geschult.

Die Produkte, die im Produktionsprozess eingesetzt werden und Gefahrenstoffe darstellen, werdenim Formblatt Gefahrenstoffe im Rahmen der Umweltmanagementdokumentation nach der DIN ENISO aufgelistet.

Details hierzu sind in der Umweltma-nagementdokumentation dargestellt. Produktrealisierung7 Produktrealisierung7. Die folgenden Kapitel beziehensich auf alle durchgeführten qualitätsrelevanten Produkt- und Dienstleistungsprozesse im Unter-nehmen und beim Kunden.

Diese beinhaltet die Prüfung der Anforderungen intechnischer, terminlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Dies gilt für alle Verträge, Kundenaufträgeund Lieferantenverträge für die vom Unternehmen erbrachten Produkt- oder Dienstleistungen.

Ver-antwortlich für die Vertragsprüfung ist die GL. Alle Unklarheiten, die das Qualitätsmanagementsys-tem betreffen, werden zusammen mit dem QMB abgeklärt.

Ersteller: Herr Muster Seite 19 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. Die folgenden Abschnitte be-ziehen sich auf alle durchgeführten qualitätsrelevanten Produktionsprozesse im Unternehmen.

AlleVerträge müssen schriftlich abgeschlossen werden. Auftragsänderungen sind wie Neuaufträge zubehandeln. Es sind alle Kriterien wie Machbarkeit, Preis und Termin zu überprüfen und zu bestäti-gen.

Die beschriebenen Verfahren und Abläufe sind bei allen eingehenden Anfragen bzw. Kontakt-aufnahmen mit Interessenten im gesamten Unternehmen anzuwenden.

So er-möglichen wir dem Kunden detaillierte, fachlich qualifizierte Auskünfte und Beratungen. Kundenre-klamationen werden an die GL weitergeleitet und umgehend durch die Arbeitsvorbereitung bear-beitet.

Erledigte Aufträge werden von der GL geprüft und bei ordentlicher Erledigung an den Kunden inRechnung gestellt.

Nicht bezahlte Rechnungen seitens der Kunden werden durch einen externen Dienstleister in Mah-nung gestellt. Wird bei neuen Liefe-ranten bestellt, so werden Proben und Muster bestellt oder eine Produktvorführung organisiert.

Gehen Rechnungen der Lieferanten bei der Muster Fertigung ein, so werden diese auf Korrektheithin geprüft. Grundsätzlich ist stets darauf zu ach-ten, dass bei der Bestellung von Stahl und Zubehör, der Bestellung alle notwendigen Unterlagenbeigefügt sind.

Die zu beschaffende Ware muss hierbei eindeutig und unverwechselbar beschriebensein. Bei Anlieferung in den jeweiligen Lägern der Firma führen die zuständigen Personen die Warenein-gangsprüfung durch.

Gelieferte Ware wird mit Hilfe des Lieferscheins und des Bestellformulars aufIdentität, Vollständigkeit, Beschädigung und Termineinhaltung überprüft.

Lagerware, die zur La-gerbestandsergänzung dient, wird entsprechend ihren Artikelnummern dem Lager zugeordnet undim System zugebucht.

Werden bei der Wareneingangsprüfung Fehler festgestellt, wird dies auf demLieferschein dokumentiert. Die Lieferscheine werden von der Arbeitsvorbereitung bzw.

Ersteller: Herr Muster Seite 21 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. Die darin aufge-führten Bearbeitungsarten werden in den jeweiligen Verfahrensanweisungen geregelt.

Jeder Produktionsauftrag wird von der Arbeitsvorbereitung schriftlich festgehalten. Ver-wechslungen sind somit ausgeschlossen.

Die Kundenzeichnung und der Arbeitszettel dient den Mit-arbeitern als Informationsträger für die Arbeitsausführung und zur Eintragung aller wesentlichenAusführungsdaten.

Damit ist sichergestellt, dass alle für den Kunden erbrachte Leistungen auf die Übereinstim-mung mit den gestellten Anforderungen geprüft wurden.

Es werdenin diesen Fällen Einzelteile für Montageaufträge bereit gestellt oder komplette Komponenten zurAufbereitung, Veredelung oder Umbauarbeiten der Muster Fertigung überlassen.

Die Verant-wortung für die richtige Behandlung der Produkte trägt jeder Mitarbeiter. Durch eine qualifizierte Ausbildung und spezifische Vorgaben isteine sach- und fachgerechte Arbeitsausführung sichergestellt.

Klare Anweisungen zu den qualitäts-relevanten Verfahren sichern die Güte der von der Muster Fertigung produzierten Erzeugnisse.

Ersteller: Herr Muster Seite 22 von 27 QualitätsmanagementhandbuchRev. Es gilt der Grund-satz, dass jegliches Versandgut so zu verpacken ist, dass eine Beschädigung ausgeschlossen werdenkann.

Im Lager stehen dazu geeignete Verpackungsmaterialien zur Verfügung. Dort wird auch die Belieferung der Servicepartner Warenübergabe abgewickelt. Die Abteilungsleiter haben dafür Sorge zu tragen, dass die eingelagerten Artikel weder in ihremBestand, ihrer Lagerfähigkeit bei begrenzt lagerfähigen Gütern , ihrer Gefährlichkeit bei Gefahr-stoffen , und hinsichtlich ihres Lagerortes durch ihre eindeutige Kennzeichnung sowie der Fehler-freiheit des eingelagerten Artikels zu Qualitätsabweichungen kommt.

Zu diesem Zweck führt ertäglich Bestandskontrollen durch. Bei begrenzt lagerfähigen Produkten existiert das FIFO-Prinzip First In First Out , d. Dazu gehören auch die Erstellung aller notwendigen Versandunterlagen und dieBereitstellung des Versandgutes zur Auslieferung bzw.

Es ist sicherzustellen, dass die Prüfmittel ständig einsatzbereit und für dievorgesehenen Prüfverfahren geeignet sind und richtige Messergebnisse liefern.

Die Überwachung der Produktqualität geschieht bei der Muster GmbH während des Produktions-prozesses durch Sichtkontrolle und den Einsatz von Prüfmitteln.

Hierbei werden auch Messschie-ber, verschiedene Arten von Winkellehren u. Dadurch soll sichergestellt wer-den, dass die Forderungen aus dem System, der Kunden und gesetzlichen Bestimmungen eingehal-ten und durchgeführt werden.

Es wird ein sehr enger Kontaktzu den Kunden gepflegt und Probleme offen diskutiert. Ergebnisse werdenschriftlich festgehalten in Form einer Kundenbefragung.

Aus der Auswertung der Kundenbefragung,der Erfassung interner Fehler und gemeldeter Kundenreklamationen sollen Tendenzen und eventu-eller Handlungsbedarf abgeleitet werden können, um eine ständige Qualitätsverbesserung zu errei-chen und zu gewährleisten.

Sie sind in allen Bereichen der Mus-ter Fertigung durchzuführen. Ziel ist es, Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzude-cken, ggf.

Es ist sicherzustellen, dass Hilfsmittel wie z. Dieinternen Audits bestehen dabei aus einem Soll-Ist-Abgleich bezüglich der organisatorischen Vorga-ben und dem Ablauf von Prozessen, der Erfüllung der Vorgaben und deren Verwirklichung.

Der Ma-nagementbeauftragte erstellt einen "Auditplan" und eine "Auditcheckliste" für sämtliche Bereicheim Unternehmen. Audits sind von Personen durchzuführen, die nicht selbst die zu beurteilenden Aufgaben wahrneh-men.

Das Audit-Team ist von dem Managementbeauftragten entsprechend der Aufgabenstellungund dem Umfang des Audits zusammenzustellen.

Die Pflegeanamnese wird im Bereich Mobilitt qualifiziert. An der Universitt ist dazu ein kurzer Erfassungsbogen ent- standen wird noch wissen- schaftlich getestet die ber- prfung soll alle drei Monate erfolgen.

Dabei brauchen die Pflegenden sprachliche Hilfen, um Be - wegungsaspekte zu formulieren. Bei Problemen wird eine Fall - besprechung zur Mobilitt kurz, whrend der bergabe anbe- raumt und dokumentiert.

Immer wieder wird die Pfle - geplanung hinsichtlich Mobi - litt eingebt und nach realis- tischen, mit dem Bewohner abgesprochenen Zielen gesucht.

In alle Aktivitten werden verschiedene Gruppen einbezo- gen: Angehrige, ehrenamtliche Krfte, Praktikanten, Hilfskrf - te und so weiter.

Ein Augenmerk dient auch der verbesserten Zu - sammenarbeit mit der Kran ken - gymnastik. Auch die Roll stuhl - qualitt ist ein Thema eine Ausstattung mit geeigneten Hilfsmitteln ist wichtig.

Dabei sollte aber mglichst auf den Rollstuhl verzichtet werden. Die Mbel im eigenen Zim - mer sollten umgestellt werden, wenn dadurch mehr selbststn- dige Bewegung ermglicht wird.

Zugehende Kurzinterven tio - nen werden entwickelt, um ei - nen Zugang zu dsenden Be - wohnern im Tagesraum zu be - kommen. Die Einrichtung wird darauf untersucht, welche Anreize sie zur Bewegung bietet: Gibt es interessante, einladende Ecken, muss der Speisesaal aufgewertet werden?

Wird der Garten ge - nutzt, gibt es Impulse von auer- halb? Kommen die Bewohner an die frische Luft? Kann zustzlich eine Wii-Konsole em - pfohlen werden, einige Trimm- Dich-Gerte, ein Parcour durch das Haus, eventuell mit Wand - bild Abt-Zegelin b?

Gibt es ein Gruppengymnastik-Pro - gramm? Mehr Bewegung in die Pflegeablufe bringen Insgesamt geht es darum, mehr Bewegung in die Pflegeablufe zu bringen und mehr Be - wusstsein fr die Wichtigkeit der Mobilitt zu schaffen.

Eine Vorgabe ist dabei stets, dass kein zustzliches Personal mglich ist. So wird daran gearbeitet, aus jeder Pflegeintervention eine Bewegungsaktion anzustoen aus einem bloen Waschvorgang eine wirkliche Krperpflege zu machen.

Als positiver Ne - beneffekt zeigt sich dabei auch, dass der Erfolg die Pflegenden zufriedener macht. Und mit mehr Spa knnen auch andere Entwicklungen vorangebracht werden Literatur: Abt-Zegelin, A.

Die Schwester Der Pfleger Zegelin : Festgenagelt sein Der Pro zess des Bettlgerigwerdens. Huber- Verlag Abt-Zegelin, A.

Die Schwester Der Pfleger Abt-Zegelin, A. Die Schwester Der Pfleger Anschrift fr die Verfasser: Dr. Zegelin uni-wh.

Mobilisieren ist auch etwas anderes, als regelmige Bewegungsbungen mit den Pflegebedrftigen zu machen. Es bedeutet eigent- lich nur, es dem Bewohner zu ermglichen, sich regelmig normal zu bewegen.

Fr ein solches Mobilisierungsverstndnis aber braucht es Offen- heit und Beweglichkeit seitens der Pflegenden. Mobilisation im Pflegeheim ihren Rollator im kleinen Bade - zimmer nicht richtig oder schaf- fen den Transfer zwischen Roll - stuhl und WC nicht mehr.

Das Aus- und Ankleiden fr den Toilettengang geht nicht mehr schnell genug und stellt eine groe Sturzgefahr dar.

Nach ein paar Monaten im Heim hat sich ihre Situation hinsicht- lich der Mobilitt jedoch deut- lich verschlechtert. Dies ist dann normal beziehungsweise wird von den meisten der Beteiligten als normal angesehen vgl.

Es mangelt an professionellem und vor allem evidenzbasiertem Verstndnis von Mobilisation im Sinne einer Haltung, die selbst- gesteuerte Bewegung und Be - weglichkeit des Betroffenen fr- dert und bewahrt.

Viele der b- lichen Manahmen wie das He - raussetzen in den Rollstuhl mssen als Immobilisierung 1 angesehen werden. Die Pflege - bedrftigen werden zwar regel- mig mobilisiert, aber dabei nicht in ihrer selbststndigen Beweglichkeit gefrdert.

Veraltetes Verstndnis von Mobilisation Das Verstndnis von Mobilisa - tion in der Pflege scheint weit- B ei einem ihrer regelmigen Besuche im Pflegeheim fin- det die Tochter von Frau C.

In den letzten Wochen hat Frau C. Auf die Frage nach dem Warum antwor- tet Frau C. Was glaubst du, wie schn warm das im Bett ist?

Nachdem die Pflegenden sie mit dem Lifter auf Drngen der Tochter in den Rollstuhl gesetzt haben und die Tochter sie ans Fenster zur Heizung gefahren hat, freut sich Frau C.

Immobilisierung nach bertritt ins Altersheim Dieses Beispiel spiegelt die ak - tuelle Situation in vielen Pflege - heimen in Deutschland wider: Die hufig leicht demenzer- krankten Bewohner kommen ins Heim, weil sie zu Hause oder im betreuten Wohnen nicht mehr mobil genug sind, um sich selbststndig zwischen den Be - suchen der ambulanten Pflege zu versorgen.

Sie knnen zum Beispiel die kurzen Wege vom Wohnzimmer zum WC nicht mehr oder kaum noch sicher allein vornehmen. Meist nutzen sie gehend noch dem 1.

Lehrbuch von Juchli zu entspre- chen: Demnach werden der Zeitpunkt und die Art und Weise der Mobilisation vom Arzt be - stimmt.

Die klassischen Ma - nahmen sind: 1. Sitzen fr kurze Zeit an dem Bettrand, 2. Sitzen fr lngere Zeit an dem Bett - rand, 3. Sitzen im Lehnstuhl, 4.

Erstes Aufstehen, 5. Fahren, 6. Dabei wird der Patient gedreht und gehoben 2. In einem Krankenpflegelehr - buch von ist ein Verlassen des Bettes gar nicht vorgesehen.

Die Patienten selbst sollen sich berhaupt nicht bewegen, nicht einmal beim Lakenwechsel. Die Trger zwei bis drei Personen hoben den Kranken vorsichtig und gleichmig in die Hhe 3.

Das teilaktive Drehen auf die Seite war wohl noch nicht bekannt. Gem einem Buch von sollen Kranke im vor- gerckten Alter mit erhh- tem Oberkrper im Bett liegen und mehrmals tglich lngere Zeit im Bett sitzen 4.

Ein Stuhl wurde im Zusammenhang mit Mobilisation nur fr die Hochlagerung des Oberkr - pers 3 bentigt. In der Pflege Heute von ist jedoch von Heben im Zu - sammenhang mit Manahmen zur Aktivierung und Bewe - gungs frderung von Patienten 5 nicht mehr die Rede.

Unter Pflegewiki. Die Person soll wieder in die Lage versetzt werden, selbst aus dem Liegen oder Sitzen aufzustehen Mobilisiert oder beweglich werden?

Die Ein - weisung in den korrekten Ge - brauch eines Hebelifters ist natrlich viel weniger kostenin- tensiv als eine Kinsthetik- Schulung mit Praxisanleitung.

Kommt bei dem Beispiel von Frau C. Fr die Erarbeitung einer alternativen Handhabung findet sich keine Zeit. Der von den Bewohnern deut- lich gesprte Zeitmangel be - wirkt aber noch mehr bei Frau C.

Bei den Pflegenden, die ihr freundlich erscheinen, zeigt Frau C. Rck - sichtnahme. Sie mchte ihnen nicht zur Last fallen, und Es geht ja alles viel schneller und besser, wenn die alles berneh- men.

Das Fatale an dem von den Pflegenden gut gemeinten Aus-der-Hand-nehmen ist, dass den Pflegebedrftigen nicht nur die Anstrengung und die Steuerung abgenommen wird.

Sie verlieren damit auch die all- tgliche Besttigung ihrer noch vorhandenen Bewegungskompe - tenz. Darber hinaus verlieren sie zunehmend die natrliche Fhigkeit und das Interesse, sich auf vernderte Bewegungs- Si - tuationen einzustellen, indem sie ihre Bewegungsablufe anpassen.

Die Botschaft, die ankommt, ist: Sie knnen das nicht, Es lohnt sich nicht und vielleicht sogar Sie sind eine Belastung.

Die dann folgenden Beispiele entsprechen aber einmal mehr den ber 40 Jahre alten Vor - stellungen und Vorgehenswei - sen.

Je nach noch vorhandenen Fhigkeiten wird durch bun- gen zuerst die Beweglichkeit einzelner Gelenkgruppen erhht Gelenke durchbewegt und Muskelaufbau betrieben isome- trische bungen, Expander etc.

Danach wird hufig zuerst auf die Bettkante oder in den Sessel mobilisiert 7. Bewegungsfrdernde Konzepte wie Kinaesthetics sind den diplomierten Pflegenden zwar namentlich bekannt, werden offensichtlich aber, wenn ber- haupt, nur als Transfertechnik genutzt.

Viele Ideen aus dem Konzept bleiben unbercksich- tigt, zum Beispiel wie die Be - wegungsfhigkeit schon durch alltgliche Aktivitten wie Um - lagern, Transfer zwischen Bett und Stuhl, beim selbststndigen Waschen, Ankleiden oder Essen gefrdert werden kann.

Je weniger die Bewohner selber machen und ,be-greifen knnen, umso mehr werden sie desorientiert. Die Bewegungen werden den Betroffenen zunehmend bewusst und steuerbar, sie erfahren dabei die Ablufe als erfolgreich und sinnvoll.

Als Motivation reicht meist schon der fr den Bewohner ver- traut erlebte Sinnzusammen - hang. Besonders tiefsinnige Er - luterungen sind gar nicht ntig, um beispielsweise aus dem Rollstuhl aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen, um sich an den Tisch zu setzen.

Fr wen wre es schon normal, an den Tisch gefahren zu werden, im Bett das Mittagessen eingegeben zu bekommen oder statt bei Harndrang zur Toilette zu ge hen, es einfach laufen zu lassen, weil man auf einer Bettschssel sitzt oder eine Inkontinenzhose anhat?

Vergessene Bewegungs- kompetenzen frdern Besonders problematisch ist es natrlich, wenn bei alten Men - schen mit zunehmendem Pflege - bedarf nicht nur Bewegungs- Handlungen abgenommen wer- den, sondern auch entstandene und auferlegte Bewegungsbe - schrnkungen von den Bewoh - nern vergessen werden.

Frau C. Je weniger die Bewohner selber machen und be-greifen kn- nen, umso mehr werden sie des- orientiert. Um die Sturzgefahr zu mindern, werden freiheitsbe- schrnkende Manahmen Roll - stuhltisch oder Bettgitter ver- ordnet, die aber die Ortsfixie - rung frdern.

Unter Umstnden ist die Sturzgefahr dadurch nochmals erhht, wenn die Be - troffenen zum Beispiel versu- chen, ber das Seitengitter zu steigen.

Zudem stellt sich Miss - trauen gegenber den Pflegen - den ein, die sie einsperren. Besser ist es, durch vermehrtes Aufstehen und Drei-Schritte- Gehen die Bewohner zu mobi- lisieren.

Hierdurch knnen Ver - sonst auch meldet, wenn sie etwas nicht! Es ist interessant, dass verwirrte Menschen in Momenten der Not, wie beim Harndrang, ihre aktuellen Bewegungsein - schrnkungen vergessen, aber das Gefhl der fehlenden Hilfe und Untersttzung durch die Pflegepersonen prsent haben Die haben keine Lust, mir zu helfen.

Das soziale Gedchtnis und das Langzeit- Krper- Ge - dchtnis funktionieren noch gut, whrend gut gemeinte Appelle und Mahnungen wie nicht al - leine aufzustehen schnell ver- gessen werden.

Die Folgen der Ortsfixierung fordern die Pflege heraus Die Auswirkungen von Bett- Tagen, Sitzmarathons bezie- hungsweise allmhlicher Orts - fixierung wurden von Zegelin in der Arbeit ,Festgenagelt sein trau en in die eigenen Fhig - keiten und die Hilfsbereitschaft der Pflegenden aufgebaut wer- den.

Befinden sich demente Be - wohner im Gemeinschaftsraum mit Pflegenden, dann kann ihre Notsituation, zum Beispiel Harn - drang, frhzeitig bemerkt und darauf reagiert werden.

Im Rollstuhl im Zimmer sitzend wird Frau C. Denn auf der Suche nach einem warmen gemtlichen Pltzchen erinnert sie sich nicht an die Heizung am Fenster oder die kuschelige Decke, das Kirsch - kernkissen, die Strickjacken und was ihre Tochter wohlwissend sonst noch im Zimmer deponiert hat und wenn doch, wrde sie sich auch nicht trauen zu fragen.

Umgekehrt kommen die Pfle - genden hier auch nicht auf die Idee, ihr dies anzubieten. Durch die sensorische Deprivation kommt es zu Stimmungswechseln mit Angst, Hoffnungslosigkeit, Hal - lu zinationen, Verlust des Zeit - gefhls, Orientierungsverlust, kognitive Einbuen, Konzentra - tionsschwierigkeiten und De - pres sion.

Durch die auch im Pflegeheim damit oft einherge- hende soziale Isolation wird dies nochmals verstrkt. Aber auch das Zusammenstellen mehre- rer im Rollstuhl sitzender Be - wohner in den Gemeinschafts - raum ohne Ansprache und Aus - tausch, kann eine negative So - zialerfahrung sein abgeschoben und geparkt.

Hilfsmitteleinsatz ist oft unsachgem Als Einflussfaktoren der Orts - fixierung identifizierte Zegelin zum Beispiel die Qualitt des Transfers, den Faktor Rck - sichtnahme und unsachgem- er Hilfsmitteleinsatz Hilfsmittel mssen in erster Linie den Pflegebedrftigen hel- fen, sich zu bewegen.

Gerade Patientenheber sind aber erst einmal zur Entlastung der R - ckenmuskulatur der Pflegenden konstruiert 8.

Wenn sie die Pflegeempfnger wirklich mobi- lisieren sollen, mssen verschie- dene begleitende Manahmen ergriffen werden. Fr den Aufstehenden mssen der normale Gewichtsverlauf in seinem Krper und die dazuge- hrende spezifische Muskel - s pannung sprbar werden, um dieses Gert als Hilfe zu erfah- ren.

Hilfreiche spannungsregu- lierende bungen zur Vorbe - reitung zum Beispiel solcher Transfers werden in dem Buch Spastizitt von Mathys und Straub 12 ausfhrlich be - schrieben.

Um kraftschonend aufzustehen, heben wir keinesfalls unser Gewicht von der Unterstt - zungsflche weg und ziehen uns hoch. Durch Gewichtsverlage - rung innerhalb unseres Krpers werden die oberen Kperteile entlastet und knnen aufgerich- tet werden, zum Beispiel vom Oberkrper zum Becken und von dort durch die Beine zu den Fen.

Meist helfen hierbei die nach vorne! Statt dass die Knochen und Fe das Gewicht tragen, hngt das Gewicht beim Lifter jedoch in der Luft und bei der Auf - stehhilfe kniet der Betroffene auf den Schienbeinsttzen.

Die Pflegenden sollten beim Aufstehen einen Bewegungs - impuls am Becken und Knie geben, damit das Becken nach vorne kippen und das Knie strecken kann.

Noch besser sind natrlich ki- nsthetische Transfers. Diese lassen sich durchaus mit Rutsch - brettern und Gleitschluchen ausfhren.

Vorsicht bei Dreh - scheiben unter den Fen: Diese sind zum einen bei kleinschritti- gen tiefen Transfers nicht ntig und geben zum anderen das Gefhl der Instabilitt: Es dreht sich der Boden unter mei- nen Fen.

Die Betroffenen versuchen, wenn sie ansonsten nur an einer Per - son oder Haltestange hngen, durch eine generalisierte Mus - kelspannung der Instabilitt und ihrer Angst zu begegnen.

Das aber verhindert ihre Mit - arbeit beziehungsweise dass sie selber den Transfer steuern. Die Stabilitt vermittelnde Haltungs - bewegung ist gut geeignet fr Parallelbewegungen wie auf- stapelndes Aufstehen.

Trans - portbewegung innerhalb spirali- ger Bewegungen vermittelt Be - weglichkeit, besonders wenn das Gewicht des Beckens bei einem tiefen Transfer vom Rutschbrett beispielsweise getragen wird.

Der Rollstuhl dient nur der Fortbewegung Der Rollstuhl sollte, auer bei Menschen mit einer Quer - schnittslhmung, immer nur als zwischenzeitliches Transport - mittel zwischen Stuhl und Bett Falsch verstandene Mobilisation: Bei der Aufstehhilfe kniet der Betroffene auf den Schienbeinsttzen; das Gewicht wird nicht von den Knochen und Fen getragen Der Prozess des Bettlgerig - werdens 10 ausfhrlich be - schrieben: Es kommt zu starkem Muskelabbau, Gelenkseinschrn - kungen durch Kapselschwund, Gleichgewichtsstrungen, Fls - sigkeits- und Elektrolytver schie - bungen mit vermehrten Wasser - einlagerungen im Ge webe sowie Kalziumaussplun gen aus den Knochen, die das Frakturrisiko bei Strzen erhhen.

Auerdem steigt das Risiko fr tiefe Bein - venenthrombosen, Dekubitus, Pneumonie und Harninkonti - nenz. Die spezielle Form der Sitzflche bei faltbaren Rollsthlen fhrt bei lngerem Sitzen zu Taubheits - gefhlen, erhht das Dekubitus - risiko und verstrkt die Spas - tizitt.

Hier sollte auf eine feste Sitzflche geachtet werden, die nach vorne gekippt ist, wenn die sitzende Person das sogenannte Rollstuhlgehen nutzt Trippel - rollstuhl.

Auerdem muss die Sitzflche so niedrig sein, dass jeweils der ganze Fu den Boden berhren kann, damit es ein echtes und leichtes Gehen wird.

Auer dem gewichtigen Bodenkontakt des Fues mssen wir unsere Kno - chen, die unser Gewicht tragen, immer wieder spren knnen.

Die kleinen Vibrationen zum Beispiel bei jedem Aufsetzen des Fues, beim Gehen mit oder ohne Rollstuhl oder beim Stamp fen innerhalb der Stuhl - gymnastik vermitteln diese wichtigen Informationen.

Auerdem mssen in Transfer-Protokollen genaue, fr die Mitarbeiter nachvollziehbare Angaben fest- gehalten werden Abb.

Ein Eintrag Transfer nach Kin - sthetik lsst noch viele ganz unterschiedliche und eventuell auch fr die Person ungeeignete Varianten offen.

Hilfreich kn- nen hier Fotoserien sein, die mit den Begrifflichkeiten der Kins - thetik erlutert werden. Wo er - hlt der Bewohner den Impuls an der Masse oder am Zwi - schenraum?

Soll eine Spiral- oder eine Parallelbewegung erfolgen? Zieht oder stemmt er sich ab? Wenn Krperpflege- oder Es - senshandlungen im Sinnzusam - menhang, also ber mglichst viele normale Sinneserfah - rungen, vermittelt werden, kn- nen die dazu passenden und ver- trauten Bewegungs- und Hand - lungsablufe leichter oder ber- haupt erst von den Betroffenen bernommen werden.

Liegen passt zum Beispiel ganz und gar nicht zu Essen, Kr - perpflege und Ausscheidung. Ein erhhter Oberkrper ent- spricht aber noch nicht der Krperinformation Sitzen.

Auf - rechtes Sitzen fhrt zu einer Hilfsmittel mssen in erster Linie den Pflegebedrftigen helfen, sich zu bewegen.

Wir wissen, Bewohner solllen mil wenig Krolloulwond mobilisierl werden knnen. Dus nouo Aulslehbell Verlico-Core" von Sliogolmoyor hill mil inlolligonlor Tochnologio don 8owohnorn, schnoll und sichor wiodor uu dio 8oino zu kommon.

So wird Mobilisiorung und Akliviorung zur gunz oinuchon Augubo. Die richtig sit- zende Person kann leichter die Arme und Hnde bewegen sowie den Schluckvorgang besser ko - ordinieren.

Das Bewegungs- Selbstbewusstsein strken Mobilisation ist also mehr als das tgliche in den Sessel setzen. Mobilisieren ist auch etwas anderes als regelmige Bewe - gungsbungen mit den Pflege - bedrftigen zu machen.

Es bedeutet eigentlich nur, dem Bewohner zu ermglichen, sich regelmig normal zu bewegen. Fr ein solches Mobilisierungs - verstndnis aber braucht es Offenheit und Beweglichkeit sei- tens der Pflegenden.

Bewegungs - beeintrchtigte Bewohner kn- nen mobiler werden, zu Steh- auf-Mnnchen werden, auf eigenen Fen stehen, wenn sie die Beweglichkeit der Pflegen - den am eigenen Leib spren.

Kraftakte mit zwei Pflegeperso - nen oder das Gefhl beim Heben mit dem Lifter zu schweben, sind keine Hilfe bei der Suche nach den eigenen Bewegungs - mglichkeiten.

Die Betroffenen werden bewegungsselbstbewuss - ter, wenn sie in jeden Teilschritt eines Bewegungsablaufs als gut machbar erleben. Besonders Bewohner mit dementiellen Ent - wicklungen bentigen hierfr so viel wie mglich von den alltg- lichen und kleinen Situationen.

Damit die Pflegebedrftigen spren, dass sie beweglich wer- den, brauchen sie die Anleitung einer bewegungskompetenten kinsthetisch geschulten Pflege - person.

Literatur: 1 Zegelin, A. Georg Thieme Verlag Stuttgart 3 Hagen, W. Springer-Verlag Berlin 4 Reichsausschu fr Volksgesund - heitsdienst: Krankenpflegelehrbuch.

Georg Thieme Verlag Leipzig 5 Schffler et al. Gustav Fischer Verlag Stuttgart , S. Hans Huber Verlag Bern 12 Hatch, F.

In: Zeitschrift fr Physiotherapie, 62 S. Klug kombiniert. Hndedesinfektion auf Ethanolbasis mit bewhrtem Hautpflegekomplex. Germany Tel. Fax www. Anwendungsgebiete: Zur hygienischen und chirurgischen Hndedesinfektion.

Gegenanzeigen: Nicht in unmittelbarer Nhe der Augen oder offener Wunden anwenden. Hinweis: Bei Kontakt der Lsung mit den Augen sollten die geffneten Augen fr einige Minuten mit flieendem Wasser gewaschen werden.

Nicht bei berempfindlichkeit Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile anwenden. Nebenwirkungen: Gelegentlich kann eine leichte Trockenheit oder Reizung der Haut auftreten.

In solchen Fllen wird empfohlen, die allgemeine Hautpflege zu intensivieren. Allergische Reaktionen sind selten.

Warnhinweise: Nur uerlich anwenden. Aufgrund des Gehaltes an Alkohol kann hufige Anwendung des Arzneimittels auf der Haut Rei- zungen oder Entzndungen verursachen.

Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Von Zndquellen fernhalten nicht rauchen. Flamm- punkt nach DIN ca.

Bei bestim- mungsgemer Verwendung des Prparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschtten des Desin- fektionsmittels sind folgende Manahmen zu treffen: sofortiges Auf- nehmen der Flssigkeit, Verdnnen mit viel Wasser, Lften des Raumes sowie das Beseitigen von Zndquellen.

Im Brandfall mit Was- ser, Lschpulver, Schaum oder CO 2 lschen. Ein etwaiges Umfllen darf nur unter aseptischen Bedingungen Sterilbank erfolgen.

Ihr Einsatz sollte allerdings immer berlegt und zielgerichtet erfolgen. Hilfsmittel zur Mobilitt ge die Frderung der Person und deren Mglichkeiten im Blick haben.

Auf keinen Fall drfen Hilfsmittel dazu fhren, dass die Pflegebedrftigen in Passivitt gebracht oder weitere Entwick - lungen gehemmt werden.

Mobilittshilfsmittel werden un ter dem Aspekt der jeweiligen Bewegungsstrung, des ange- strebten kurzfristigen Pflege - ziels und der lngerfristigen Rehabilitation eingesetzt.

Dabei D ie Alten- und Kranken - pflege ist ohne Hilfsmittel kaum noch denkbar. Dabei werden Hilfsmittel, die der Mo - bilitt dienen, zumeist fr alle Beteiligten eine Erleichterung bedeuten.

Mobilittshilfen mssen Bewegungen frdern nicht hemmen Grundstzlich richtet sich der Einsatz von Hilfsmitteln nach den Erfordernissen der jeweili- gen Situation.

Hilfsmittel sind immer personen-, umfeld- und situationsorientiert einzusetzen. Sie sind zudem pflegeplanungs- relevant, das heit, dass sie fachlich begrndet zum Einsatz kommen und in die Pflegepla - nung aufgenommen werden.

Der Einsatz muss im Sinne der aktivierend-rehabilitativen Pfle - kann entscheidend sein, ob das Hilfsmittel temporr oder per- manent erforderlich ist.

Es muss dem Bedarf angemessen sein und darf nicht zu einer Unter- oder berversorgung fhren. In der nebenstehenden Tabelle werden Hilfsmittelgruppen mit einigen Beispielen aufgefhrt.

Hier wird deutlich, um was fr ein weites Feld es sich handelt, wenn es um Mobilittshilfen geht. Je kompli- zierter der Einsatz, umso fter wird auf das Hilfsmittel verzichtet.

Hilfsmittel mssen immer vor der Nutzung erlutert werden und in der jeweiligen Situation praktikabel sein. Bedarf der Einsatz des Hilfsmittels besonderer Schulung, muss die Anwendung mehr als einmal gebt wer- den.

Nur dann gibt es fr alle Akteure ausreichende Sicherheit. Wird der Einsatz eines Hilfsmittels angestrebt, muss dieses Hilfsmittel stets zur Verfgung stehen.

Sonst kommt es dazu, dass in einigen Situationen das Hilfsmittel eingesetzt wird, in anderen nicht. Bei Ortswechsel oder dem Einsatz eines Hilfsmittels an verschiedenen Orten oder fr unterschiedliche Personen muss auch die Transport - fhigkeit bercksichtigt werden.

Ein Hilfsmittel muss die heutigen Mastbe an Haltbarkeit und Hygiene erfllen, aber auch ein ansprechendes Design und nicht zuletzt ein stim- miges Preis-Leistungs-Verhltnis haben.

Was beim Einsatz von Hilfsmitteln zu beachten ist Die Schwester Der Pfleger So soll das Risiko der Knoten in den Beinen aufgehoben werden, wenn der Patient beim Transfer die Beine nicht entsprechend bewegen kann.

Die Arbeit mit Drehscheiben ist nicht ungefhrlich, weil die Scheiben eine Eigendynamik entwickeln knnen. Fr viele Betroffene ist die Nutzung der Drehscheibe mit Angst verbunden und wird ab - gelehnt.

Aus heutiger Sicht gilt der Transfer mit Dreh scheibe als berholt, weil sich die positiven Effekte auch anders erreichen lassen, zum Bei spiel durch ki- nsthetischen Trans fer.

Dennoch: Wo mit der Scheibe erfolgreich gearbeitet wird, kann sie weiter zum Einsatz kommen. In Rehabilitationsein - richtungen werden sie in der Regel jedoch nicht mehr ge - wnscht, weil ein Lerneffekt fr die Patienten nicht gegeben ist.

Gleitbrett Brcke beim Transfer Das Gleitbrett auch Rutsch - brett ist eine Brcke beim Transfer vom Bett in den Stuhl oder umgekehrt.

Damit diese Brckenfunktion mglich ist, muss das Gleitbrett entspre- chend stabil sein. Es gibt elasti- sche Gleitbretter, die sich dem Krper anpassen und dadurch einen bewegungsorientierten Transfer ermglichen Abb.

Bade- oder Bettstufe dient als Einstiegshilfe Ein Stufensystem erleichtert trittsicher und stabil den Ein - stieg in die Badewanne oder andere hher gelegene Bereiche wie das Bett oder auch einen Sessel mit hohen Beinen.

Die Mobilittshilfen sichern Bewegungsablufe Zur Sicherheit beim Personen - transfer und zur Erleichterung der Pflege empfehlen die Un - fallversicherer sogenannte tech- nische Hilfsmittel.

Diese machen bei richtiger Anwendung Be - wegungsablufe sicher und fr- dern das Rcken entlastende Arbeiten. Dennoch mssen die Pflegenden die jeweiligen Trans - fertechniken beherrschen, die sich an den natrlichen Bewe - gungsablufen der Pflegebe - drf tigen orientieren.

Die Pflege - person greift jetzt in die Griff - schlaufen und untersttzt den Klienten beim Aufstehen. Ist der Klient gangunsicher, kann die Pflegeperson auch whrend des gemeinsamen Gehens in den Griffschlaufen Halt geben und so einen Sturz verhindern.

Der Mobilisationsgrtel ist dann geeignet, wenn sich der jeweilige Transfer sonst zu unsicher ge - staltet und es zu einem Sturz kommen knnte.

Durch die Griff - schlaufen gibt er der Pfle ge - person sicheren Halt. Auch in ersten bungsphasen whrend der Rehabilitation, zum Beispiel nach Schlaganfall, kann es sinn- voll sein, diesen Grtel einzuset- zen.

Patienten fhlen sich damit deutlich sicherer und knnen so erste Eindrcke ber den Be we - gungsablauf gewinnen Abb.

Drehscheibe Nutzung nicht ungefhrlich Die Drehscheibe ist den meisten Pflegenden bekannt, weil sie als eines der ersten Hilfsmittel zur Gestaltung von Transfers ent- wickelt worden ist.

Physiothe - rapeuten wollten mithilfe der Drehscheibe das Problem der fixierten Fe umgehen. Die Fe werden auf die Scheibe aufgebracht und bleiben dort fest stehen.

Foto: Petermann Abb. Es minimiert den Reibungswiderstand und ermglicht so ein problemloses Darbergleiten beim Transfer.

Foto: Petermann stellungen ber Niedrigbetten, um das Verletzungsrisiko beim Herausfallen zu senken, bis hin zu hochtechnisierten Betten, die als direkte Mobilisationshilfe angesehen werden knnen.

Der Aufsteh - prozess luft nach Hersteller - angabe vollkommen strungsfrei und stufenlos gleitend ab.

Der Ablauf wird elektrisch gesteu- ert, manuelle Untersttzung ist nicht ntig Abb. Das Klinikbett Vis-a-Vis von Vlker wird besonders zur Frh - mobilisation empfohlen Abb.

Es er leichtert das Aufstehen der Patienten und das richtige Sitzen mit Bodenkontakt. Das Unterschenkelteil lsst sich leichtgngig von Hand verschie- ben und braucht nicht mehr Platz als ein Nachttisch breit ist.

Hebekissen fr den Notfall Mithilfe dieses Hebekissens kn- nen gestrzte Personen ohne Kraftaufwand und auch von nur einer Pflegeperson aufgerichtet werden.

Das Luftkissen wird ungefllt unter die liegende Person gebracht. Dann wird Luft eingefllt. Das Hebekissen hebt die liegende Person zu - nchst in eine sitzende Position, indem das Rckenteil sich mit Luft fllt.

Aus der sitzenden Position wird dann Luft in den unteren Teil gebracht, der sich wie ein Sitzhocker entfaltet und den Menschen hebt.

Zum Ende des Vorgangs sitzt die Person wie auf einem Sessel und kann aus dieser sitzenden Position heraus leicht weiter mobilisiert werden oder in bequemer und angstfrei- er Position warten Abb.

Laut Hersteller knnen Per - sonen mit einem Gewicht bis zu kg angehoben werden. Das Luftkissen wiegt etwa 6,5 kg und wird auf zirka 60 cm zusam- mengerollt.

Der zugehrige Kompressor wiegt 6 kg bei der Gre eines Haushaltstoasters. Dadurch kann das Hilfsmittel einfach und schnell transpor- tiert werden.

Sie sind hervorragend ge - eignet als Podest zum Bett - einstieg, wenn die Betten sich nicht tief genug absenken lassen Abb. Pflegebetten als direkte Mobilisationshilfe Dem gesunden Menschen dient das Bett zur Regeneration und Erholung, zum Ausgleich und Schlaf nach arbeitsreichen Ta - gen.

Kranke und behinderte Menschen verbringen dagegen viel mehr Zeit als blich im Bett. Damit ist das Bett nicht nur ein Ort der Ruhe und des Rckzugs, sondern dient in den meisten Fllen auch als Arbeitsplatz fr Pflegepersonen.

Aus diesem Grunde wurden schon frh hhenverstellbare Betten mit Rollen entwickelt. So kann das Bett auch auf die gns - tigste Hhe fr das Ein- und Aussteigen gestellt werden.

Fr die Pflegeperson ermglicht das Bett ein rckengerechtes Arbeiten, indem es auf die ent- sprechende Hhe eingestellt wird. Die Rollen machen das Bett mobil, sodass es bequem und bedarfsgerecht positioniert werden kann.

Die Entwicklung von Pflege - betten ist in den letzten Jahren enorm vorangetrieben worden. Sie geht von Multifunktions - betten mit verschiedenen Ein - Abb.

Das verschafft mehr Sicherheit und frdert so die Selbststndigkeit. Foto: Russka Foto: Stiegelmeyer Foto: Vlker Abb. Mobilittshilfen gezielt einsetzen Hilfsmittel sollen das pflegeri- sche Vorgehen, den Erhalt von Ressourcen und gegebenenfalls die Rehabilitation untersttzen.

Ihr Einsatz erfolgt geplant, das heit reflektiert und am Pflege - ziel orientiert. Im Team soll auch geklrt wer- den, ob der Hilfsmitteleinsatz bestimmten Personen vorbehal- ten bleiben soll.

Die hier bei- spielhaft vorgestellten Hilfs - mittel sollen zu weiterer Ausein - andersetzung mit dem Thema anregen.

Anschrift des Verfassers: Siegfried Huhn, Krankenpfleger fr Geriatrische Rehabilitation und Geronto- psychiatrie; Pflegeberatung, Fortbildung, Qualittssicherung E-Mail: siegfried.

Der Hilfsmittel - einsatz muss von den Anwen - dern fachlich korrekt erfolgen. Foto: Mangar International Und wer sorgt fr Sie?

Sie stellen sich Tag fr Tag den hohen krperlichen und seelischen Anforderungen des Pflegeberufs? Sie wissen um Ihre Verantwortung und sorgen sich um andere?

Aber wer sorgt fr Sie? Die BGW ist Ihr Partner im beruflichen Alltag, um Arbeitsunflle, Berufskrankheiten und Wegeunflle schon im Vorwege zu vermeiden.

Sollte Ihnen trotz aller Vorsichtsmanahmen etwas passieren, sind wir fr Sie da mit der bestmglichen medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation.

Zum Beispiel bei Haut- und Wirbelsulen- erkrankungen. Informieren Sie sich auf www. Einen Schnellzugriff auf Ihre Themen erhalten Sie ber unser Branchenportal in der Rubrik Pflege.

Berufegesetz, Verbesserung der Arbeitsbedingungen fr Pfle - gende und Antworten auf den sich drastisch abzeichnenden Fachkrftemangel stellen im- mense Herausforderungen an die politisch Handelnden und Verantwortlichen dar.

Zu lan- ge wurden die Hinweise aus der Berufsgruppe auf Fehlentwicklungen und Handlungsnotwen - digkeiten vonseiten der Politik nicht wahrge- nommen oder ignoriert.

Der dramatische Abbau von Ausbildungsplt - zen und Stellenabbau bei den Pflegenden wur- den ohne Konsequenzen hingenommen.

Der Deutsche Pflegerat und seine Mitgliedsver - bnde haben die Politik seit langer Zeit massiv aufgefordert, diese fr die Berufsgruppe sowie fr die Gesellschaft drngende Problem stellung anzugehen und endlich auf die politische Ta - gesordnung zu setzen.

Es hat gedauert viel zu lange, um allen nega- tiven Konsequenzen noch rechtzeitig entgegen- steuern zu knnen.

Aber es gilt auch wahr- zunehmen, dass durch Gesundheitsminister Rs ler mit dem 1. Pflegedialog zur Heraus- for derung im Umgang mit dem Fachkrfte - mangel ein Prozess in Gang gesetzt worden ist.

Die Themenstellungen sind vereinbart, der zeitliche Fahrplan auch. Ein 2. Pflegedialog zum Thema Entlastung von Angehrigen im Februar und ein 3.

Pflegedialog zur Thematik Entbrokratisierung im Mrz haben stattgefunden. Ein geplanter Pflegepakt zwi- schen den Ministerien von Frau von der Leyen, Frau Schrder und Herrn Rsler weist auf weitere Impulse hin.

Unter Beteiligung des Deutschen Pflegerates ist ein Projekt durch Minister Rsler und Minister Sder zur zuknftigen Ausrichtung einer Aus - gestaltung von Arbeitsprozessen in Deutschen Krankenhusern geplant.

Nun kann man be- rechtigt kritisieren, bislang sind nichts anderes als Prozesse eingeleitet worden. Ergebnisse lie- gen nicht vor, wo doch die Zeit drngt.

Un - verstndlich ist, dass der Deutsche Pflegerat bislang nicht an der Entwicklung eines neuen Berufsgesetzes beteiligt ist. Und die Frage einer Finanzierbarkeit aller Manahmen wird am Ende der Prozesse stehen aber, wer die not- wendigen Vernderungen ernsthaft will, muss auch bereit sein, Finanzierungsmglichkeiten zu entwickeln.

Eine Alternative gibt es nicht! Aber zu diesem Zeitpunkt bereits wieder alle Entwicklungen und eingeleiteten Prozesse zu kritisieren und deren Erfolg oder Ernsthaftig - keit infrage zu stellen, ohne ber einzelne Handlungsschritte informiert zu sein, ist der falsche Weg.

Nicht Zerreden und substanzloses Kritisieren ist gefragt, sondern aktives Ein - bringen und Mitgestalten. Der Deutsche Pflege - rat sieht einen wichtigen Prozess in Gang ge- setzt und bringt sich aktiv in alle erforderli- chen Entwicklungen ein.

Wir haben eine kriti- sche Begleitung versprochen und werden die Politik nur an Ergebnissen messen. Die Zeit drngt, aber geben wir uns und der Politik eine Chance.

Ein neues Berufegesetz, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Wertschtzung fr die Pflegenden der Bundesgesundheitsminister hat sich fr eine Menge vorgenommen.

Doch lassen sich diese Ziele auch wirklich realisieren und finanzieren? Seine Plne, pflegende Angehrige besser unter- sttzen zu wollen sowie den Pflegeberuf auf- zuwerten, knnen wir als sozialdemokratische Partei nur untersttzen.

Beim Thema Pflege darf es aber nicht bei Dialogrunden und Versprechungen bleiben. Die Regierung wird sich daran messen lassen mssen, was sie tat- schlich tut, um bessere Bedingungen fr An - gehrige und Pflegebedrftige umzusetzen.

Fr mich ist klar: Bessere Pflege erfordert ein Bndel von Manahmen. Das seit anderthalb Jahren vorliegende Kon - zept zur Weiterentwicklung der Pflegebe- drftigkeit muss endlich umgesetzt werden.

Das Konzept wird dem tatschlichen Hilfe - bedarf der Pflegebedrftigen besser gerecht und wird die Situation fr viele Betroffene entscheidend verbessern.

Pflegende Angehrige mssen entlastet und besser untersttzt werden. Dazu brauchen wir fr berufsttige Pflegende eine kurzzeiti- ge bezahlte Freistellung von bis zu zehn Tagen sowie eine Lohnersatzleistung fr eine 6-monatige Pflegezeit.

Um den Pflegeberuf aufzuwerten, bentigen wir bessere Arbeitsbedingungen und gute F o t o : i S t o c k p h o t o Bezahlung in der Pflege- und Gesundheits - branche.

Der gesetzliche Mindestlohn in der Pflege ist die Absicherung nach unten. Damit Pflegebedrftigkeit vorgebeugt wer- den kann, brauchen wir eine Prventions- und Rehabilitationsoffensive.

Pflegesttz - punkte mit integrierter Pflegeberatung ms- sen flchendeckend ausgebaut werden. Und letztlich sind alle politischen Ebenen aufgefordert, fr eine Infrastruktur zu sor- gen, die ein selbstbestimmtes Leben mit Handicap oder bei Pflegebedrftigkeit er- mglichen.

All diese Manahmen sind nicht zum Nulltarif zu haben. Eine kapitalgedeckte Zusatzver- sicherung zur Finanzierung der Reform der Pflegeversicherung, wie es die Bundesregie- rung plant, lehnen wir entschieden ab.

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3 Kommentare

Meztibei · 01.02.2020 um 11:31

Wie die Variante, ja

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